Agilität und Selbstorganisation für jedes Unternehmen, jeden Bereich,...alle?

Agilität immer und für jeden? Hier scheiden sich die Geister der agilen Berater und Trainer. Für mich ist das Konzept der Agilität vergleichbar mit einem Mischpult mit diversen Reglern. Der Grad der hilfreichen Agilität ist fließend.

 

Denn nicht für jedes Unternehmen und jeden Bereich ist es individuell sinnvoll, jeden Schieberegler des agilen Mischpults mit seinen agilen Werten, Prinzipien und Handlungsweisen in all seinen Facetten radikal voll aufzudrehen. Dies zeigt sich besonders im Grad der Teamentscheidungen. Man muss auch hier auf die individuelle Situation des Unternehmens schauen, ist Agilität tatsächlich hilfreich für IHRE Situation, IHREN Markt, IHRE Funktion oder Rolle im Unternehmen und IHRE (gesuchten) Mitarbeiter/innen?

 

Ihr Wandlungsbedarf hin zur Agilität hängt wesentlich davon ab, wie die betreffende Umwelt Ihres Unternehmens oder Bereiches tatsächlich ist.

 

Agilität ist nur dann effektiv und effizient, wenn Sie tatschlich in einer VUKA-Umwelt bestehen müssen, bzw. dann, wenn ein komplexer Kontext (das "K" in VUKA) vorliegt. Dies ist z.B. immer in kreativen Bereichen oder bei "Kopfarbeit" der Fall.

 

Wenn Sie in einfachen oder komplizierten Kontexten agieren, dann ist ein absolut agiles Vorgehen grundsätzlich nicht notwendig, teilweise sogar kontraproduktiv.

 

Ich sage bewusst "grundsätzlich", denn: Unabhängig von der Notwendigkeit agilen Vorgehens ist die Entwicklung einer tendenziell agilen Denkweise und einiger agiler Werte (als höhere Ebene der Agilität) hilfreich, um mit weiteren (internen) Unternehmensherausforderungen - zum Beispiel neuen Mitarbeiterwerten, Motivation, Suche nach Sinn, gestiegener Anforderung an die Arbeitstätigkeit, möglichem Versagen der Arbeitsorganisation - umzugehen.


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