Agil(er) führen mit agilen Werten - Als Führungskraft Führung neu denken und umsetzen

Internes (modulares) Training - inhaltlich 100% abgestimmt auf Ihre Belange

Für (angehende) Führungskräfte und (Mit-)Unternehmer/innen, die mit agilen Werten und erfolgreich führen wollen

Klassische Führung, wie man sie meist aus der Vergangenheit kennt, hat vor dem Hintergrund gestiegener Komplexität oft ihre Grenzen erreicht. Es bestehen andere Bedingungen:

Wenn für den erfolgreichen Umgang mit einer komplexen und dynamischen Umwelt andere Grundannahmen gelten, die durch andere Werte beschrieben und neue agile Prinzipien definiert werden, bedingt dies auch ein anderes notwendiges Führungsverständnis, ein anderes Mindset und Führungsverhalten mit anderen Führungskompetenzen als in der bisherigen klassischen Führung.

 

Die Rolle der Führung verändert sich. Klassische Managementaufgaben (das Mikromanagement) werden mehr in das Team und an die Mitarbeiter verlagert, die Führungsaufgaben verändern sich in Richtung eines „Servant Leadership“ und eines Makromanagements.

Die Anforderung an die soziale Kompetenz einer Führungskraft steigt. Der Fokus verlagert sich in Richtung Teamarbeit und "Wir"-Denken.

 

People are the new oil!

 

Agilität erfordert neue Kompetenzen, agile Führende und agil Denkende.

Die zusätzliche Herausforderung: (Ehemalige) Führungskräfte sollen Agilität unterstützen, sind aber selbst sehr betroffen von deren Auswirkungen.

 

Mögliche Inhalte des internen Trainings

Jedes Training, das Sie bei mir in Auftrag geben, wird von mir im Anschluss an eine umfangreiche Bedarfsanalyse selbstverständlich individuell und für Sie und die Zielgruppe maßgeschneidert konzipiert.

Auf Wunsch: Intensive Beteiligung der Teilnehmer/innen an der Konzeption und Umsetzung - Die User Story einbeziehen

Agilität heißt u.a. Beteiligung, Transparenz, Selbstverantwortung und auch eigenverantwortliches Lernen. Nach einer kurzen Einführung in die Themen gestalte ich das Training und jedes Folgemodul auf Ihren Wunsch daher auch direkt mit Einbezug der jeweiligen Teilnehmer/innen. Was brauchen sie aus ihrer Perspektive zum aktuellen Zeitpunkt für ihre agile Praxis? Was ist ihre User Story? Mit den Teilnehmern/Teilnehmerinnen erstelle ich daraus ein "Trainings Backlog" und priorisiere die Inhalte.

Auf Wunsch können einzelne Inhalte auch durch die Teilnehmer/innen selbst vermittelt werden.

Gerne bespreche ich mit Ihnen Möglichkeiten, bereits die Umsetzung des Trainings agiler zu gestalten.

Ausgliederung einzelner Themenfelder in "Espresso-Learnings" möglich

Es bietet sich an, einzelne Themenbereiche aus dem modularen Training auszugliedern und als kurze Lern- und Entwicklungs-Sessions anzubieten. Gerne bespreche ich mit Ihnen Möglichkeiten passend zu Ihrem Bedarf.

 

 

Es gibt Themenbausteine, die für das Thema agile(re) Führung von Führungskräften grundsätzlich sinnvoll sind.

Hier ein erster Einblick möglicher Inhalte zu Ihrer Orientierung.

Berücksichtigung der drei Faktoren agilen Führungspotenzials

Die Bausteine des Trainings geben teilnehmenden (angehenden) Führenden zum Beispiel zunächst einen Überblick über das Thema Agilität und den Sinn der Agilität. Danach werden die Auswirkungen der neuen Bedingungen, neuen Grundannahmen und Werte auf die Führung erarbeitet.

Danach berücksichtigt das Training alle drei Faktoren, um das agile Führungspotenzial einer Führungskraft auszubauen:

 

AGILES FÜHRUNGSPOTENZIAL KÖNNEN  X  WOLLEN X DÜRFEN

 

Ob eine Führungskraft ihr volles agiles Führungspotenzial nutzt, hängt davon ab, inwieweit sie agil führen kann, agil führen will und agil führen darf.

 

Insbesondere bei den "weichen Faktoren", die auf dem Weg zu mehr Agilität berücksichtigt werden (Entwicklung eines stimmigen Mindsets, Umgang mit Emotionen, hinderlichen Glaubenssätzen etc.), empfiehlt sich bei Bedarf ein paralleles Coaching der Teilnehmer/innen.

The Big Picture of Agile

  • Ursprung des Agilen Konzepts - Agile Werte und Prinzipien als Grundlage gedeihlicher Arbeit - Was ist an Agilität so besonders?
  • Warum und wozu jetzt plötzlich Agilität? Von der VUKA-Welt und ihrer Auswirkung auf hilfreiches Verhalten sowie "Kundenfreude".
  • Wann Agilität - und wann nicht? Komplexität ist nicht kompliziert.
  • Das Schichtenmodell der Agilität: Agiles Mindset und agile Grundannahmen, agile Werte, Prinzipien, Methoden, Tools, Umfeld - Warum agile Methoden wie SCRUM anwenden nicht immer agil sein bedeutet.
  • Regeln vs. Prinzipien
  • Unterschiede zwischen klassischen und agilen Vorgehensweisen
  • Die Faktoren des agilen Führungspotenzials: KÖNNEN x WOLLEN x DÜRFEN

Die Teilnehmer kennen und erleben den Grund und den Sinn von Agilität und können Veränderungen besser nachvollziehen. Sie erfahren die Ganzheitlichkeit des Themas "agiler werden" und können das Wissen über die Schichten der Agilität und den Unterschied zwischen "agil sein" und "agile Methoden anwenden" in ihre Führungspraxis einfließen lassen.


Auswirkung agiler Werte und Prinzipien auf Führung

  • Wir sprechen über Führungserfahrungen und Führungsvorbilder
  • Gemeinsame Definition von Führung
  • Braucht Agilität noch Führung
  • Was bedeutet agile(re) Führung - das neue Führungsverständnis
  • Agile Führung, Mindset und Menschenbild
  • Leadership vs. Management
  • Richtungen von Führung

Die Teilnehmer reflektieren ihre Erfahrung mit Führung und können nachvollziehen, warum sie weniger managen und mehr führen sollten. Sie erkennen die Zusammenhänge zwischen agilen Grundannahmen und Werten und der agilen Führung mit neuem Führungsdenken, neuen Führungsprinzipien und Verhaltensweisen. Sie erkennen, dass auch agile(res) Arbeiten Führung braucht - wenn auch anders als vorher.


Agil(er) führen KÖNNEN: Wichtige Ansätze und Kompetenzen für agil(er) Führende

Selbstführung 4.0

Erfolgreiche Selbstführung und innere, emotionale Stabilität helfen, mit der zunehmenden Komplexität, Unsicherheit und Instabilität der Umwelt erfolgreicher umzugehen. Innere Stärke und Richtung hängen dabei nicht von Methoden ab, sondern von einem hohen Bewusstheitsgrad und der Stimmigkeit zwischen innerer Einstellung und dem persönlichen Handeln. Wer in der Führung selbst Richtung hat, kann andere unterstützen, sich in den aktuellen Bedingungen der neuen Arbeitswelt gut zu bewegen und nur wer sich selbst bereits kennt, kann sich und andere weiterentwickeln.

  • Die drei Aspekte der Selbstführung: Selbsterkenntnis - Selbstverantwortung - Selbstregulation
  • Selbstreflexion: Das macht mich aus, Unterschiede wertschätzen
    • Die eigenen Werte als Pull-Faktoren erkennen. Was ist dem einzelnen wirklich wichtig und wertvoll? Wo gibt es Übereinstimmungen und Unterschiede zu agilen Werten, den Team- und Unternehmenswerten? Wertekonflikte erkennen
    • Sich der eigenen Motivausprägung, Antreiber und dadurch präferierten (Führungs-) Verhaltensweisen bei sich und anderen bewusst werden (Push-Faktoren) - motivational bedingte Stressoren erkennen; die Teilnehmer/innen erkennen, wie sie und ihre Teammitglieder und Kollegen individuell gestrickt sind, was sie naturgemäß gerne tun und was sie von einer guten Führung individuell benötigen. Sie wissen, wieviel Lob, Veränderung, Wettbewerb etc. individuell sinnvoll sind, damit sie und andere ihr volles Leistungspotenzial entfalten können und dies auch gerne machen.
    • Die eigenen Stärken in Selbst- und Fremdeinschätzung entdecken
    • Den eigenen Lebensweg reflektieren - Glaubenssätze und Überzeugungen, die eigene Haltung und Muster entdecken und ggf. verändern

 

  • Wahrnehmen der eigenen Emotionen und ihrer Trigger, das eigene Kopfkino regulieren
  • Kennenlernen der eigenen Persönlichkeitsanteile sowie deren Integration für innere Stärke
  • Ich bin mal so UND auch mal so
  • Wahrnehmen der Persönlichkeitsanteile in der Dynamik zwischenmenschlicher Konflikte und in schwierigen Situationen
  • Unser Gehirn und seine zwei Systeme
  • Methoden der Selbstregulation
  • Augen auf! Was Selbstführung im Unternehmen behindern kann
  • Transferhilfen - Reflexion im Alltag

Die Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, sich mit sich selbst und ihrer Wirkung auf andere auseinanderzusetzen. Sie lernen den Einfluss ihrer Persönlichkeit auf ihr Führungsverhalten kennen und gleichen ihr eigenes Wertespektrum mit dem des Unternehmens ab. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Anerkennung von Gefühlen und deren Auswirkungen im Führungsalltag.

Das Ergebnis ist ein Mehr an Selbst-Bewusstheit, ein Mehr an Selbst-Vertrauen, ein Mehr an Selbst-Sicherheit und damit ein Mehr an persönlicher Autorität und Ausstrahlung.

 

Auf Wunsch mit vorheriger Durchführung der MotivStrukturAnalyse MSA® inkl. Auswertungsprofil und -gespräch.

 

Sofern eine sehr umfangreiche und tiefe Reflexion stattfinden soll, empfehle ich, diesen Baustein als Einzelmaßnahme zur Selbstführung anzubieten. Tiefere Informationen finden Sie beim Training/Workshop Selbstführung sowie beim Thema "Sich selbst besser kennenlernen" im Bereich Karriereberatung.

 

VISION VERFOLGEN, Sinn finden und vermitteln

  • Vision, Mission, Unternehmenssinn - Begriffsklärung und Abgrenzung zu anderen Begriffen
  • Wozu ist es gut, besonders in agilen Kontexten den Sinn zu kennen?
  • Den Sinn finden und als Führende/r vermitteln: Wozu tun wir das, was wir tun? Wozu gibt es uns?

Die Teilnehmer erfahren den Nutzen des Sinngebens und lernen, Sinn zu ermitteln und zu vermitteln.

 

Das Team und seine Dynamik verstehen, das Funktionieren eines Teams unterstützen

  • Phasen der Teamentwicklung erkennen und das Team in den einzelnen Phasen unterstützen können
  • Gruppendynamik und Rangdynamiken (inoffizielle Hierarchien) erkennen und darauf vorbereitet sein
  • Ein Modell zu Teamrollen
  • Dysfunktionen im Team erkennen, hilfreiche Methoden kennen und anwenden, um ihnen zu begegnen
  • Systemische Grundregeln - Analysemodell für auftretende Störungen im System

Die Teilnehmer lernen als Führende/r die Gruppendynamiken und Erklärungsmodelle zur Leistung und Verhalten von Teams kennen, sie können das Team beobachten, bei Bedarf eingreifen und  ein Team durch geeignete Maßnahmen in der Leistung und Zusammenarbeit stärken.

Agile Werte und Prinzipien umsetzen - Methoden, Tools und Besonderheiten

  • Transparenz herstellen - Tools und Verhaltensweisen, Auswirkungen von Transparenz und gesteigerter Information auf die Mitarbeiter
  • Vertrauen fördern - Was ist Vertrauen? Wann vertraut man? Wie zeigt es sich im Unternehmen? Vertrauen aufbauen und selber schenken - was kann die Führungskraft dazu beitragen?
  • Offenheit fördern - was kann die Führungskraft dafür tun?
  • Verantwortung geben und das Annehmen von Verantwortung fördern
  • Reflexion und Anpassen fördern - Inspect & Adapt
  • Commitment fördern - wie kann man sich über gemeinsame Regeln (z.B. wie erfolgt die Entscheidungsfindung) einigen
  • Eine Fehlerkultur unterstützen - was kann die Führungskraft dafür tun?
  • Selbstorganisation steigern
    • Klarheit: Was bedeutet Selbstorganisation? Welche Level gibt es?
    • Das Level an Selbstorganisation eines Teams ausmachen können
    • Rahmenbedingungen für Selbstorganisation
    • Schwierigkeiten und Risiken gesteigerter Selbstorganisation kennen und damit umgehen
  • Silodenken - Ursachen und Möglichkeiten des Aufbrechens

Die Teilnehmer nehmen Tools mit nach Hause, um agile Werte in ihrem Führungsverhalten umzusetzen und mit denen sie die Selbstorganisation und Eigenverantwortung des Teams und des Einzelnen fördern können. Sie kennen den Sinn hinter den Tools und können ihn vermitteln.

Die Zusammenarbeit zwischen Bereichen fördern - Wissen generieren

  • Communities of Practice - Was ist das? Wie kann man sie schaffen?

Entscheidungen treffen & Delegieren

  • Level an Entscheidungskompetenz
  • Klarheit - Wie kann die Führungskraft die Mitarbeiter unterstützen, (mehr) eigene Entscheidungen und Teamentscheidungen zu treffen?
  • Methoden der Entscheidungsfindung im agile(re)n Umfeld
  • Wirksam delegieren und Delegations-Level, Delegation Cards und Delegation Board - "Wer darf was?"
  • Reflexion - Was macht gesteigerte Delegation mit mir als Führende/n?

Die innere Motivation der Mitarbeiter einbeziehen

  • Persönlichkeitsgerechte Motivation: Durch Kenntnis der individuellen Motivausprägungen und/oder Verhaltenspräferenzen des/r Einzelnen (z.B. durch die Durchführung der MotivStrukturAnalyse MSA®) erkennen, was er/sie naturgemäß gerne macht, was ihn/sie bewegt und wieviel Lob, Veränderung, Wettbewerb etc. individuell sinnvoll sind, damit er/sie sein/ihr Leistungspotenzial voll entfalten kann und dies auch gerne und von sich aus macht.
  • Motivations-Karten
  • Tools zum kurzen Zufriedenheits-Feedback
  • Tool: Was läuft gut?
  • Fame-Cards

Feedback, Reflexion & Anpassen - Schnelles Lernen und Weiterentwicklung fördern (Inspect & Adapt)

  • Auf individueller Ebene
  • Entwicklungsorientiertes Feedback geben und annehmen lernen
  • Das Johari-Fenster
  • Das innere Empfangskomitee für Feedback und Veränderung einbeziehen
  • Methoden des Feedbacks und der Reflexion
  • "Fehler" und der Umgang damit
  • Reflexion des eigenen Feedback- und Reflexionsverhaltens
  • Auf Team-Ebene
  • Erfolge und "Fehler-Lernen" feiern - Möglichkeiten und Tools
  • Reviews  und Retrospektiven: Unterschied und Möglichkeiten zur motivierenden Gestaltung
  • Team-Kompetenz-Matrix - Kompetenzen sichtbar machen

Von Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung - Mit anderen Sichtweisen umgehen

  • Das Modell der Welt - Wahrnehmungsfilter und -typen
  • Der Unterschied von Akzeptanz und Wertschätzung sowie von Wertschätzung und Lob
  • Unterschiede zwischen Mitarbeitern erklären können und damit umgehen, Gruppenfelder erkennen
  • Persönlichkeit macht den wertvollen Unterschied
  • Mitarbeiter-Map

Die Teilnehmer kennen unterschiedliche Wahrnehmungsfilter und -typen und deren Auswirkungen und erkennen, dass jeder Mensch mit eigener Landkarte und Persönlichkeit in die Kommunikation und Zusammenarbeit geht und daher Missverständnisse auftreten können. Ihnen wird bewusst, dass keine Landkarte (auch die eigene nicht) der Wirklichkeit entspricht und können andere so eher respektieren und wertschätzen. Durch das Bewusstwerden von Gruppenfeldern können Unterschiede erklärt und damit besser umgegangen werden.

 

Kommunikation, Kritik und Konfliktmanagement

  • Bewusstmachung von Einflussgrößen auf die Kommunikation
  • Stimmige (und nicht nur authentische) Kommunikation mit Persönlichkeit und Wirkung
  • Sensibilisierung, wie das Interesse an einer Person und Feedback eine gute Beziehungsebene und Vertrauen herstellen können
  • Persönlichkeitsbedingte Kommunikationsstile und Gruppenfelder erkennen und ihnen angemessen begegnen
  • Fragen und aktives Zuhören - Bescheidenheit als agile Führungskraft
  • Dialog vs. Diskussion
  • Typische Konflikte in der Zusammenarbeit
  • Die Entstehung von Konflikten begreifen, sie erkennen und im Konfliktfall bei der Klärung unterstützen
  • Transaktionsanalyse und Kommunikation mit Selbstoffenbarung
  • Metakommunikation - über die bestehende Kommunikation kommunizieren und Lösungen finden

Die Teilnehmer erfahren die individuelle Wahrnehmung und Realitäten bei der Kommunikation und erleben, wie genau und persönlichkeitsbezogen man sich als Sender ausdrücken sollte. Sie erleben die Wichtigkeit des aktiven Zuhörens und von Fragentypen sowie die Bedeutung, über die Kommunikation zu kommunizieren. Sie lernen, Konflikte zu erkennen und angemessen damit umzugehen.

 

Veränderungen vorantreiben - Basiswissen für Veränderung

  • Aspekte der gelingenden Veränderung
  • Motivation zur Veränderung schaffen
  • Ein Change-Modell
  • Die Logischen Ebenen der Veränderung oder "Ich bin doch kein X!"
  • Wandel aus Sicht eines Individuums - Gehirngerecht verändern

Die Fab Five des agilen Arbeitens

Die Führungskräfte lernen - unabhängig von vollständigen Agilen Frameworks - wirksame agile Tools und Möglichkeiten der Einführung kennen und erfahren, welche agilen Werte und Prinzipien durch diese umgesetzt werden. Sie erkennen den Sinn der Tools und können diesen zusätzlich an ihre Mitarbeiter vermitteln.

Ausgewählte Tools werden in ihrer Grundform vorgestellt und können dann zusammen mit dem Team auf die eigenen Belange angepasst werden ("Es so machen, dass es passt").

  • Daily Stand Up - das tägliche Team Fresh Up
  • Retrospektiven - der Blick des Teams in den Rückspiegel des Prozesses mit dem Ziel der Verbesserung (Inspect & Adapt the Process)
  • Future Perspectives - der Blick des Teams in die Zukunft
  • Kanban Board / Task Board
  • User Storys und (Product) Backlog

Agil(er) führen WOLLEN: Agilität und die eigene Persönlichkeit

Ohne die innere Motivation (das innere Wollen) und stimmige eigene Wertvorstellungen werden agile Kompetenzen nicht nachhaltig und gern eingesetzt.

Sie können Führungskräfte und Mitarbeiter in zahlreiche agile Schulungen zur Kompetenzentwicklung schicken und versuchen, ihnen agile Denkweisen beizubringen - es wird nicht funktionieren, wenn das gewünschte Verhalten völlig gegen die eigenen Werte und die eigene Motivstruktur und Persönlichkeit spricht. 

Wer z.B. Flexibilität und Veränderung nicht als wichtigen Wert schätzt, der wird flexible und veränderungsbereite Mitarbeiter und Kollegen selten als wertvoll, sondern eher als Bedrohung betrachten.

 

Im Themenbereich agiles Wollen des Trainings gewinnen (angehende) Führungskräfte daher Klarheit über ihre eigene Persönlichkeit.

Fördern die eigene Persönlichkeitsausprägung mit ihren Motiven und die eigenen Wertvorstellungen der einzelnen Führungskraft die neue agile(re) Führung? Wollen sie innerlich z.B. mehr Dienstleister, Gärtner und Ermöglicher statt wie bisher eher Entscheider und Kontrollierender sein? Ist dies für sie individuell persönlichkeitsgerecht? Oder tendieren sie persönlichkeitsbedingt zum Beispiel eher zu Perfektionismus und unterdrücken Fehler?

Und wenn dem so wäre: Worauf könnten sie dann achten, um dennoch als agile(re) Führungskraft erfolgreich zu sein.

Individuelle Standortbestimmung: Was fällt persönlichkeitsbedingt bzgl. Agilität leicht, was fällt eher schwer?

  • Die eigene, ganz individuelle Motivausprägung und innere Motivation erkennen mit der MotivStrukturAnalyse MSA® - Klarheit z.B. zu den Themen: Wonach strebe ich? Liegt mir Agilität? Wie leicht fällt mir persönlichkeitsbedingt Veränderung und Loslassen? Wie groß ist die eigene Offenheit für Neues, liegt mir "Inspect & Adapt" und sich anzupassen, inwiefern liegt mir agiles Führen motivationsbezogen?
  • Die eigenen Werte entdecken mit dem Changekontor-Werte-Check CWC - Abgleich zu Agilen Werten, Reflexion der Entwicklung bestehender Wertvorstellungen, Anregung zur Weiterentwicklung
  • Reflexion der Ergebnisse und möglicher Widersprüche zu agilen Werten, Werten der Kollegen und/oder gewünschten agilen Unternehmenswerten
  • Klarheit: In welchen Bereichen fällt der Führungskraft individuell motivbedingt Agilität und agiles Verhalten leicht, wo sind persönlichkeitsbedingt eher schwierige Felder
  • Reflexion: Die eigenen Ängste und Erwartungen bezüglich agilen Arbeitens. Warum führe ich?

Nach einer jeweiligen Analyse liegt in diesem Baustein der Schwerpunkt auf der Reflexion.

Dieser Bereich hat große Schnittstellen zum Thema Selbstreflexion im Baustein Selbstführung.

 

Als Führungskraft das Wollen des Teams entdecken

  • Als Führungskraft die Werte der Mitarbeiter und des Teams erkennen – den Wertestandort analysieren
  • Agile Werte im Team konkret entwickeln
  • Die Big Five des Teams und ihre Auswirkungen ermitteln
  • Reflexion: Mögliche Ängste der Mitarbeiter vor agilem Arbeiten - Möglichkeiten des Umgangs damit

Klarheit gewinnen: Wovon hängt die Fähigkeit zu agilem Führen noch ab?

Kurzeinschätzung: Eigener Reifegrad und der der Mitarbeiter/innen

Agil(er) führen DÜRFEN - Dem eigenen Mindset und Glaubenssätzen auf die Spur kommen

Die Voraussetzung für agiles Führen ist ein agiles Mindset. Unter Mindset versteht man die ganz individuelle innere Haltung, die inneren Grundannahmen über andere, sich selbst, die Welt und das Leben mit der jemand seine Führungsaufgaben wahrnimmt.

In einem ersten Check bekommen die Teilnehmer Klarheit über ihr eigenes Mindset. Inwiefern erlauben oder behindern das eigene Mindset und die inneren Grundannahmen und Glaubenssätze, dass sie sich selbst oder andere sich agil verhalten?

 

  • Grundlagen des agilen Mindsets, der agilen Haltung kennenlernen, Fixed und Growth Mindset
  • Die innere Haltung, innere Grundannahmen und Glaubenssätze zu sich selbst, Menschen und Führung aufspüren

Klarheit über die eigene "innere Landkarte" und z.B. zu den Fragen:

  • Wie stehe ich zu anderen Menschen? Wie behandle ich sie?
  • Wieviel weiß ich über meine Kollegen und Mitarbeiter auch über das Berufliche hinaus?
  • Betrachten ich die Mitarbeiter als Ressourcen oder als Menschen? Schätze ich sie wert - uneingeschränkt so, wie sie sind.
  • Wie motiviere ich andere?
  • Wie stehe ich zum Lernen?
  • Wer ist für mich im Führungskontext der Experte? Wie bescheiden bin ich bezüglich des eigenen Wissens?
  • Warum gehe ich morgens zur Arbeit?
  • Wie stehe ich zu Fehlern und dazu, Verantwortung abgeben?
  • Die eigene Situation, das eigene Denkmuster und Verhalten reflektieren
  • Anregungen, um ein agileres Mindset zu entwickeln

Hier kann ggf. ein Übergang zu einem begleitenden, persönlichen Coaching der Führungskraft erfolgen.

  • Kultur-Check als Führungskraft

Agil(er) führen zu DÜRFEN wird nicht nur individuell beeinflusst, sondern auch durch das Unternehmen und das Team. Im Training bekommen die Teilnehmer/innen einen ersten Einblick:

  • Erlauben die Teamkultur, Teamnormen und Unternehmenskultur bereits agile(re)s Verhalten der Führungskraft und der Teammitglieder?
  • Standortbestimmung der Werte und Kultur des Teams
  •  Unternehmenskultur als Mindset des Unternehmens

Methoden

Je nach Anzahl der Themen-Bausteine und individueller Ausgestaltung Ihres internen Trainings: Wissensinput, Selbst- und Gruppenreflexion, Einzel- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele und Erfahrungs­austausch, Diskussion, Kurzinterview, Feedback, "Hausaufgaben"

 

Es empfiehlt sich zudem die vorherige Durchführung eines Persönlichkeitsfragebogens (MotivStrukturAnalyse MSA®, DiSG® Persönlichkeitsprofil oder Reflector Big Five Personality).

 

Auf Wunsch kann eine Begleitung und Nachbegleitung durch mich in meiner Rolle als Coach stattfinden.

 

Dauer

Je nach individueller Ausgestaltung und inhaltlich gewünschtem Umfang.

 

Teilnehmer/innen

(Mit-)Unternehmer/innen, (angehende) Führungskräfte, die mit agilen Werten agil(er) führen wollen

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